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Gender Mainstreaming und Diversity
Management in Polizeiorganisationen Herausgeber: Unternehmensstrategien
und Managementsysteme dienen dazu, Leistungen einer Organisation effektiver
und effizienter, aber auch bürger- und mitarbeiterorientiert zu erzielen. Die
Strategie Gender Mainstreaming versteht sich dabei als
handlungsstrategisches, prozesshaftes Veränderungsmanagement, das mehr |
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Handbuch für Führung und Einsatz
der Polizei Herausgeber: Das Standardwerk für Polizeibeamte in Praxis und Ausbildung enthält die maßgeblichen Erläuterungen zur PDV 100. Angesichts der erheblichen Veränderungen der neuen PDV 100 gegenüber der alten Fassung ist ein grundlegendes Studium von Text und Anlagen für polizeiliche Führungskräfte unabdingbar. mehr
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Hans-Jörg Bücking Schriftenreihe
der Gesellschaft für Deutschlandforschung
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Hans-Jörg Bücking
& Thomas Kubera |
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Hermann Groß
& Peter Schmidt (Hg.) |
Gender Mainstreaming und Diversity Management in Polizeiorganisationen
Herausgeber:
Thomas Kubera
... die verschiedenen Geschlechtsperspektiven in der Vielfalt des soziokulturellen Geschlechts in alle Entscheidungsprozesse einbindet und die Chancengleichheit anstrebt. Im Rahmen des Diversity Management soll darüber hinaus die Vielfalt innerhalb einer Organisation auch über den Geschlechteransatz hinaus – z.B. in Bezug auf das Alter oder die Herkunft – genutzt bzw. berücksichtigt werden. Dieses Buch stellt die Grundzüge der beiden Strategien vor, schildert die Chronologie der Einbettung in die Polizeiorganisationen einiger Bundesländer und wirft einen Blick über die Grenzen in die Polizei der Niederlande und die dortige Praxis des „managing diversity“. Es bietet darüber hinaus in weiteren Kapiteln einen Fundus an Erkenntnissen zu bestimmten Schwerpunktthemen wie die Implementierung von Gender Mainstreaming in die Aus- und Fortbildung, die Durchführung einer Gender-Analyse im Kontext mit dem Behördlichen Gesundheitsmanagement, der Analyse von Kommunikationsverhalten in der Polizei sowie die Betrachtung der Bedingungen, unter denen sich Frauen für Führungsfunktionen entscheiden.
Kapitelübersicht:
1 Ein persönliches
Vorwort (Thomas Kubera)
2 Gender Mainstreaming und Diversity Management – Begriffsklärungen (Deike
Stemberg)
2.1 Gender Mainstreaming (GM)
2.1.1 Was will Gender Mainstreaming?
2.1.2 Welche Bedeutung hat Gender Mainstreaming heute und für uns?
2.1.3 Kann Gender Mainstreaming auch in geschlechtshomogenen Gruppen zur
Anwendung kommen?
2.2 Diversity Management – Managing Diversity
3 Die Implementierung von Gender Mainstreaming in die Polizei NRW (Deike
Stemberg/Thomas Kubera)
3.1 Internationale Ebene
3.2 Nationale Ebene
3.3 Landesebene
3.4 Einführung in die Polizeiorganisation
4 Die Implementation von Gender Mainstreaming in der Ausbildung der Polizei NRW
(Frank Schäfer)
4.1 Einleitung
4.2 Die polizeiliche Ausbildung
4.2.1 Der Diplom-Studiengang
4.2.2 Der Bachelor-Studiengang
4.3 Die Implementation von Gender Mainstreaming
4.3.1 Empfehlungen der AG Gender
4.3.2 Theoretische Ausbildung an der FHöV NRW
4.3.3 Fachpraktische Ausbildung im LAFP NRW und in den Ausbildungsbehörden
4.3.4 Befragung von Experten
4.3.5 Fazit zum Stand der Implementation
4.4 Die Bedeutung der Ausbildung im Allgemeine
4.4.1 Die Geschlechterverteilung in der polizeilichen Lehre
4.4.2 Statistische Angaben
4.4.3 Die Rolle der Frau in der Lehre
4.4.4 Befragung von Experten
4.4.5 Fazit zur Relevanz der Erkenntnisse
4.5 Gender Mainstreaming in der Ausbildung der Polizei Niedersachsen
4.6 Schlussbetrachtung und Handlungsempfehlungen
5 Der Umsetzungsstand in der Fortbildung der Polizei NRW (Andreas Schmitt)
5.1 Einleitung
5.2 Fortbildungslandschaft der Polizei NRW
5.3 Geschlechtergerechte Didaktik
5.3.1 Begriffsklärungen
5.3.2 Aktueller Forschungsstand
5.3.3 Dimensionen geschlechtergerechter Didaktik
5.3.4 Geschlechtergerechte bzw. geschlechtersensible Methoden
5.4 Untersuchung der Förderungsfortbildung
5.4.1 Was ist die Förderungsfortbildung?
5.4.2 Qualifizierung der Lehrenden
5.4.3 Untersuchungsmethode
5.4.4 Interviewleitfaden
5.4.5 Auswertung der geführten Interview
5.4.6 Fazit
6 Die Gender-Analyse am Beispiel des Gesundheitsmanagements (Bernd Röser)
6.1 Einleitung
6.2 Methodik
6.3 Gender Mainstreaming und betriebliches Gesundheitsmanagement
6.4 Der Gender-Mainstreaming-prozess
6.4.1 Stiegler
6.4.2 Doblhofer und Küng
6.4.3 6-Schritte-Prüfung1
6.4.4 Zwischenfazit zum Gender-Mainstreaming-Prozess
6.5 Genderanalyse
6.5.1 Analyse in der 6-Schritte-Prüfung
6.5.2 Gender based analysis
6.5.3 Gender-Matrix
6.5.4 3R-Methode
6.5.5 4R-Methode
6.5.6 Zwischenfazit zur Gender-Analyse
6.6 Gender-Daten
6.6.1 Relevanz von Gender-Daten
6.6.2 Definition
6.6.3 Erhebung von Gender-Daten
6.6.4 Zu erhebende Items
6.7 Schlussbetrachtung
7 Analyse polizeilichen Kommunikationsverhaltens unter Genderaspekten (Christa
Lübbers)
7.1 Einleitung
7.1.1 Inhalt und Ziel
7.1.2 Methode und Untersuchungsfragestellung
7.1.3 Begriffsbestimmungen
7.2 Kommunikation
7.2.1 Unterschiedliche Kommunikationsmodelle
7.2.2 Geschlechtliche Kommunikation
7.3 Verifizierung gefühlter geschlechtsbedingter Kommunikationsunterschiede
7.3.1 Allgemeine Einflussfaktoren
7.3.2 Ergebnis einer Studie im englischsprachigen Raum
7.3.3 Neurobiologische Forschungsergebnisse
7.3.4 Darstellung der Experteninterviews
7.3.5 Synopse (Wissenschaft/Experteneinschätzung)
7.4 Bewertende Zusammenfassung
8 Frauen und polizeiliche Führungsfunktionen (Dagmar Breuker/Andrea
Mersch-Schneider)
8.1 Einleitung
8.2 Fragebogenstudie am PP Mönchengladbach
8.3 Einflussfaktoren auf weibliche Karrieren
8.3.1 Kompetenz und Bildung
8.3.2 Männlich geprägte Unternehmenskulturen und Arbeitswelten
8.3.3 Erlebte Diskriminierung aufgrund des Geschlechts
8.3.4 Weitere Barrieren
8.4 Fazit und Ausblick
9 Befragungsinstrument zur Sachstandserhebung in Polizeibehörden (Detlev
Boßbach)
9.1 Entwicklung eines Fragebogenentwurfs
9.2 Inhaltliche Gestaltung und Ergebnis des Vortests
9.3 Sonstige Hinweise der Testbehörden
9.4 Handlungsempfehlungen auf der Basis des Vortests
10 Umsetzungsstrategien in den Polizeien der Bundesländer Rheinland-Pfalz,
Sachsen und Bremen (Colin Byron Nierenz)
10.1 Einleitung
10.1.1 Inhalt und Ziel
10.1.2 Methode und Untersuchungsfragestellung
10.2 Strategische Umsetzung in Rheinland-Pfalz
10.2.1 Beschluss und Bericht zur Umsetzung in der Landespolitik
10.2.2 Strategie des Ministeriums des Innern
10.2.3 Projekte und Umsetzung im Bereich der Polizei
10.3 Strategische Umsetzung in Sachsen
10.3.1 Beschluss des Landtages
10.3.2 Strategie des Bundeslandes Sachsen
10.3.3 Projekte im Bereich der Polizei
10.4 Strategische Umsetzung in Bremen
10.4.1 Beschluss des Senates der Stadt Bremen
10.4.2 Umsetzungen im Bundesland Bremen
10.4.3 Strategie und Projekte im Bereich der Polizei
10.5 Zusammenfassung
11 Gender Mainstreaming in der niederländischen Polizei – eine Strategie im
Rahmen von Diversity Management (Benedikt Alberts)
11.1 Einleitung
11.2 Besonderheiten Niederlande
11.2.1 Was bedeutet Gender Mainstreaming in den Niederlanden?
11.2.2 Emanzipation = emancipatie?
11.2.3 Die niederländische Polizei
11.2.4 Feminismus in den Niederlanden
11.2.5 Frauen in der niederländischen Polizei
11.3 Der Implementierungsprozess
11.3.1 Politische Ebene
11.3.2 Implementierung in die Polizei
11.3.3 Maßnahmen zur Umsetzung
11.4 Fazit
12 Quellen- und Literaturverzeichnis
13 Informationen zu den Autorinnen und Autoren
13.1 Seminarleitung
13.2 Co-Autorin
13.3 Seminarteilnehmerschaft
Anlage 1: Interview-Leitfaden „Implementierung von Gender Mainstreaming in die
Ausbildung der Polizei NRW“
Anlage 2: Interview-Leitfaden „Gesundheitsmanagement unter Genderaspekten“
Anlage 3: Musterfragebogen „Gesundheitsmanagement unter Genderaspekten“
Anlage 4: Interview-Leitfaden zur Analyse des Kommunikationsverhaltens unter
Genderaspekten
Anlage 5: Auswertung der Interviews im Rahmen der Analyse des
Kommunikationsverhaltens unter Genderaspekten
Anlage 6: Musterfragebogen zur Erhebung des Sachstandes der Implementierung von
Gender Mainstreaming
Anlage 7: Kooperationsvereinbarungen Diversity bei der Polizei von 2008 - 2011
- Absprachen zwischen dem Minister und den Leitern der Polizeikorps
(Übersetzung)
Handbuch
für Führung und Einsatz der Polizei
Kommentar zur PDV 100
Herausgeber:
Klaus Neidhardt, Gründungspräsident der Deutschen Hochschule der Polizei,
Münster
Das Standardwerk für Polizeibeamte in Praxis und Ausbildung enthält die maßgeblichen Erläuterungen zur PDV 100. Angesichts der erheblichen Veränderungen der neuen PDV 100 gegenüber der alten Fassung ist ein grundlegendes Studium von Text und Anlagen für polizeiliche Führungskräfte unabdingbar.
Autoren:
Ltd. Polizeidirektor Jürgen Funk, Deutsche Hochschule der Polizei, Münster
Polizeidirektor Thomas Kubera, Kreispolizeibehörde Gütersloh
Polizeidirektor Martin Mönnighoff, Deutsche Hochschule der Polizei, Münster
Kriminaldirektor Wolfgang Niewald, Deutsche Hochschule der Polizei, Münster
Ltd. Polizeidirektor Michael Temme, Polizeipräsidium Köln
Ltd. Polizeidirektor Gerd Thielmann, Deutsche Hochschule der Polizei, Münster
Loseblattwerk, etwa
2450 Seiten, einschl. 3 Ordnern
Bezug nur direkt über den Verlag gegen Vorlage der Dienstbescheinigung (Boorberg-Verlag).
Die PDV 100 enthält die Kapitel:
Hans-Jörg
Bücking & Thomas Kubera
“Eine digitale Streifenfahrt...“
Evaluation einer Videoüberwachung beim Polizeipräsidium Bielefeld
Fortsetzung
Verschiedene
Befragungen von Bürgern des betreffenden Stadtbezirks, von Nutzern der
Parkanlage, von gewerblichen Anrainern, von Angehörigen von Randgruppenszenen
und von Experten der Polizei sowie des Ordnungsamtes geben Auskunft über das
Sicherheitsgefühl und die Akzeptanz von Videoüberwachungsmaßnahmen. Die
betreffenden Interviewbögen sind als Muster hinterlegt.
In einer Effizienzanalyse erfolgt abschließend eine Kosten-Nutzen-Berechnung
des Videoschutzkonzeptes, das beim dortigen Polizeipräsidium in der Form einer
„digitalen Streifenfahrt“ durchgeführt wird.
Im Ergebnis der Evaluationsstudie steht eine positive Bewertung des Bielefelder
Projekts. Insbesondere Betäubungsmittelkriminalität und Eigentums- und
Vermögensdelikte können offensichtlich nachhaltig beeinflusst werden. Eine Verdrängung
in benachbarte Räume oder strukturell vergleichbare Räume im Verhältnis 1:1 war
nicht nachweisbar. Die Resonanz in der Bevölkerung, insbesondere bei Anrainern
und Nutzern ist ausgesprochen positiv und geeignet, das Sicherheitsgefühl zu
stärken. Bedingt ist sogar eine Ausstrahlungswirkung auf sonstige Bereiche der
Stadt nachzuweisen. Bei der in Bielefeld gewählten Betriebsart ist rein unter
betriebswirtschaftlicher Betrachtung bereits frühzeitig eine Amortisation
festzustellen.
1
Einleitung
1.1 Historische Entwicklung und Ausgangslage
1.2 Ausgangslage für die Untersuchung
2 Evaluationsdesign
2.1 Allgemein
2.2 Untersuchung des Kriminalitätslagebildes
2.3 Untersuchung von Kontrollräumen
2.4 Untersuchung von Verdrängungseffekten
2.5 Untersuchungen zum Sicherheitsgefühl und zur Akzeptanz des Videoschutzes
2.6 Effizienzanalyse
2.7 Befragungsinstrumente und Referenzdaten
2.8 Berücksichtigung kontextueller Bedingungen, insbesondere flankierender
Maßnahmen
2.9 Bildung von Zeitabschnitten
3 Ergebnisse zur Untersuchung des Kriminalitätslagebildes
3.1 Betrachtung der Kriminalitätsentwicklung von 1999 — 2002 im Abgleich mit
Kontrollräumen
3.2 Kriminalitätsentwicklung im Park im Detail auf der Basis von
3.3 Kriminalitätslagebild im Park im Detail auf der Basis der
Vorgangsauswertung
4 Ergebnisse der Untersuchung von Verdrängungseffekten
4.1 Bewertung von Verdrängungseffekten auf der Basis von Daten der
Vorgangsverwaltung
4.2 Bewertung von Verdrängungseffekten auf der Basis von Daten der
Vorgangsauswertung
4.3 Untersuchung von personellen Verdrängungseffekten
5 Ergebnisse der Untersuchung des Sicherheitsgefühls, der Auswirkungen und
Akzeptanz des Videoschutzes
5.1 Ergebnisse einer telefonischen Bürgerbefragung
5.2 Ergebnisse einer Befragung von Nutzern der Parkeinrichtung
5.3 Ergebnisse einer Befragung von gewerblichen Anrainern
5.4 Befragung von Experten der Polizei und des Ordnungsamtes
6 Ergebnisse der Effizienzanalyse
6.1 Ermittlung der Personalkosten
6.2 Investitions- und Betriebskosten der Videoüberwachungsanlage
6.3 Kosten-Nutzen-Vergleich nach dem Prinzip der Break-Even-Analyse
6.4 Fazit der Kosten-Nutzen-Berechnung
7 Fazit der Untersuchung
8 Abkürzungsverzeichnis
9 Quellen- und Literaturverzeichnis
10 Herkunftsnachweis Fotos, Diagramme und Karten
11 Verfasser und Titel der Teilprojektarbeiten
12 Abbildungsverzeichnis
13 Tabellenverzeichnis
14 Anlagenübersicht
14.1 Anlage 1: Fragebogen TNS/EMNID
14.2 Anlage 2: Fragebogen Szeneangehörige
14.3 Anlage 3: Fragebogen Nutzer und Betreiber von Einrichtungen im
Ravensberger Park
14.4 Anlage 4: Fragebogen Gewerbliche Anrainer
14.5 Anlage 5: Fragebogen Experten Polizei/ Ordnungsamt
14.6 Anlage 6: Übersicht über die Befragungswerte zur Sicherheitseinschätzung
verschiedener Bielefelder Örtlichkeiten von 1997 bis 2002
15 Informationen zu den Autoren
Hans-Jörg Bücking
Polizeiliche Videoüberwachung öffentlicher Räume
Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung, Bd. 93
Fortsetzung
Speziell Großbritannien mit seinem exzessiven Einsatz von Videoüberwachungsanlagen lässt verlässliche Aussagen über Kriminalitätsreduktionen zu, die allerdings zum Teil recht ernüchternd ausfallen, insbesondere was Gewaltdelikte anbetrifft. Die Niederlande präsentieren teilweise positivere Resultate. Allerdings zeigt sich auch, dass es einer Reihe unterstützender Maßnahmen bedarf, um Videoüberwachungsmaßnahmen zum Erfolg zu verhelfen. Für Deutschland werden die rechtlichen Vorgaben und Regeln für die Videoüberwachung dargestellt. Die Legitimität der "Vorverlagerung der Sicherheitslinie" wird ebenso bejaht wie der Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung; er wird freilich als gerechtfertigt erachtet, sofern die sonstigen rechtsstaatlichen Anforderungen eingehalten werden.
Erste deutsche wissenschaftliche Erkenntnisse werden zunächst aus dem brandenburgischen Bernau vorgestellt. Sie bestätigen am Ende die Ergebnisse aus dem Ausland. Videoüberwachung erscheint als kein Allheilmittel zur Kriminalitätsbekämpfung, ihre Effekte bleiben durchaus bescheiden und wirken erfolgreich nur im Verbund mit weiteren - kontinuierlichen polizeilichen - Anstrengungen. Eine erste zusammenfassende Bestandsaufnahme über polizeiliche Videoüberwachungsmaßnahmen im öffentlichen Raum in Deutschland muss auf eine abschließende Evaluation letztlich verzichten, weil sich die Planungen und Durchführungen der Maßnahmen als überwiegend defizitär erwiesen haben. Die Auswertung einer konkreten Videoüberwachung in Bielefeld schließt den Band ab. Trotz des Problems relativ kleiner Deliktzahlen erweisen sich die Befunde als mit denen aus dem Ausland vergleichbar. Abgerundet wird dieser Bericht noch über eine - ansonsten nicht zu findende - Effizienzanalyse.
Autoren:
L. Hempel, Zwischen globalem Trend und nationaler Varianz. Videoüberwachung in
Europa
D. Schröder, Videoüberwachung in Großbritannien und den USA
W. Krabbenborg, Voraussetzungen und Auswirkungen der Videoüberwachung in Europa
und in den Niederlanden
D. Büllesfeld, Verfassungs- und polizeirechtliche Aspekte polizeilicher
Videoüberwachung öffentlicher Räume in Deutschland
M. Bornewasser / F. Schulz, Systematische Videoüberwachung am Beispiel einer
Maßnahme in Brandenburg
S. Eifler / D. Brandt, Erfahrungen mit Videoüberwachung im Überblick
T. Kubera, Evaluation der Videoüberwachung in Bielefeld
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ISBN |
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978-3-428-12627-9 |
Hermann
Groß & Peter Schmidt (Hg.)
Innen- und Außenansicht(en) der Polizei
Empirische Polizeiforschung VI
Fortsetzung
Die Institution
Polizei schneidet bei Bevölkerungsumfragen zum „Vertrauen in Institutionen“
immer sehr gut ab und nimmt nach dem Bundesverfassungsgericht meist den zweiten
Platz ein. Gleichzeitig gibt es den natio-nal und international stabilen
Befund, dass Polizeibeamte glauben, Bürger brächten ihnen relativ wenig
Vertrauen entgegen. Die öffentliche Wertschätzung verliert sich also auf ihrem
Weg bis zum einzelnen Polizisten.
Ausgehend von dieser Kluft sollte deshalb die Selbstwahrnehmung der Polizei(beamten)
mit deren Fremdwahrnehmung kombiniert werden. Wie sieht die Polizei sich
selbst, wie möchte sie gesehen werden und wie wird sie von der Bevölkerung
wahrgenommen? Dies waren die Leitfragen, die eine Bestandsaufnahme von
Einstellungen, Bewertungen und Vorstellungen auf beiden Seiten ermöglichen
sollten. Ergänzende Analysen galten den bewussten und unbewussten
Selbstdarstellungen der Polizei, wobei die Kernfrage lautete: Wie möchte die
Polizei, dass die Bevölkerung sie sieht und was macht sie dafür? Auch die
Perzeption der Polizei von politischer Seite im Hinblick auf die „gewünschte
Rolle oder Erscheinung von Polizei“ war eine Pespektive, die in den
Gesamtrahmen der Tagung eingebaut wurde.
Inhalt:
I. INNENSICHTEN DER POLIZEI
Thomas Ohlemacher
Niedersachsens Polizei 2001, ihr wahrgenommenes Bevölkerungsvertrauen und ein
überraschender Befund: Generationeneffekt, schwindende Subkultur oder „lachende
Dritte“
Anja Mensching
Innenansichten der niedersächsischen Polizei – gelebte Hierarchien aus organisationskultureller
Perspektive
Karl Mollenhauer
Konfliktmanagement bei der Polizei Berlin
II. GEGENSEITIGE
WAHRNEHMUNGEN VON POLIZEI UND BEVÖLKERUNG
Thomas Grunau
Konstrukte von Bürgern und Polizeibeamten zur Qualität polizeilicher Arbeit
Thomas Schweer/Steffen Zdun
Gegenseitige Wahrnehmung von Polizei und Bevölkerung. Polizisten im Konflikt
mit ethnischen Minderheiten und sozialen Randgruppen
Manfred Bornewasser
Sicherheitsempfinden und Polizeizufriedenheit der Bürger sowie
Berufszufriedenheit und Sicherheitsempfinden der Polizeibeamten
III.
MEDIENREPRÄSENTATION DER POLIZEI
Joachim Kersten
Mediale Polizeibilder
Christian Büttner
Polizeiliches Handeln im Bewusstsein der neuen Mediengeneration - eine
explorative Studie
IV. AUßENSICHTEN DER
POLIZEI
Carsten Dams
Erscheinungsbild der Polizei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Karlhans Liebl
„Vertrauen“ zur Polizei - Eine kritische Bestandsaufnahme und neue
Untersuchungsergebnisse
Eckhard Schäfer
Die Polizistin aus der Sicht von Schülern der Sekundarstufe I in
Baden-Württemberg
Thomas Kubera
Bürgerbefragung als Element eines Qualitätsmanagements in der Polizei
Rainer Hoffmann/Ulrich Goritzka
Der Polizei-Bürger-Dialog: Möglichkeiten und Grenzen mündlicher, schriftlicher
und elektronischer Befragungen
V. DER POLITISCHE BLICK AUF POLIZEI UND POLIZEIFORSCHUNG
Norbert Nedela
Was erwartet die Polizei von der empirischen Polizeiforschung?
Wolfgang Speck
Selbstbild der Polizei: Die zunehmend abnehmende Motivation zur Berufsausübung
unter Polizeibeschäftigten in Deutschland
Autorenverzeichnis