Aktuelle Buchinformationen

 

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Gender Mainstreaming und Diversity Management in Polizeiorganisationen

Herausgeber:
Thomas Kubera

Unternehmensstrategien und Managementsysteme dienen dazu, Leistungen einer Organisation effektiver und effizienter, aber auch bürger- und mitarbeiterorientiert zu erzielen. Die Strategie Gender Mainstreaming versteht sich dabei als handlungsstrategisches, prozesshaftes Veränderungsmanagement, das mehr

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Handbuch für Führung und Einsatz der Polizei
Kommentar zur PDV 100

Herausgeber: 
Klaus Neidhardt, Gründungspräsident der Deutschen Hochschule der Polizei, Münster

Das Standardwerk für Polizeibeamte in Praxis und Ausbildung enthält die maßgeblichen Erläuterungen zur PDV 100. Angesichts der erheblichen Veränderungen der neuen PDV 100 gegenüber der alten Fassung ist ein grundlegendes Studium von Text und Anlagen für polizeiliche Führungskräfte unabdingbar. mehr

 

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Hans-Jörg Bücking
Polizeiliche Videoüberwachung öffentlicher Räume

Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung
Band 93


Die Autoren des vorliegenden Bandes befassen sich mit einem Ausschnitt aus der Gesamtthematik, der polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Räume. Diese wird in den Kontext ihrer Geschichte, ihrer Verbreitung und ihrer vielfältigen Erscheinungsformen eingeordnet. Die mit dem technischen Fortschritt und damit einhergehenden neuen Einsatzmöglichkeiten und somit größeren Begehrlichkeiten werden ebenso thematisiert wie damit verbundene individuelle und gesellschaftliche Bedrohungsszenarien. mehr

 

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Hans-Jörg Bücking & Thomas Kubera
“Eine digitale Streifenfahrt...“

Evaluation einer Videoüberwachung beim Polizeipräsidium Bielefeld


Die vorliegende Studie stellt eine exemplarische Evaluation der ersten Videoüberwachung in Nordrhein-Westfalen beim Polizeipräsidium Bielefeld in einem Parkgelände im Innenstadtbereich dar. Sie erfasst einen Untersuchungszeitraum von Ende 1998 bis Anfang 2003 und ist in ihrem Umfang bisher einmalig in Deutschland.
Die Autoren haben sich bei der Erstellung des Evaluationsdesigns u.a. an Projekten aus Großbritannien angelehnt. Sie zeigen am praktischen Beispiel auf, mit welchen Methoden die Kriminalitätsentwicklung und vermutete Verdrängungseffekte auf verschiedenen Basisdaten für den eigentlichen Untersuchungsraum sowie Vergleichs- und Kontrollräume untersucht werden können. Weitere die Videoüberwachung flankierende Maßnahmen finden genauso Berücksichtigung, wie Ereignisse, die sich im Untersuchungszeitraum ergeben haben. mehr

 

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Hermann Groß & Peter Schmidt (Hg.)
Innen- und Außenansicht(en) der Polizei

Empirische Polizeiforschung VI

Schriften zur Empirischen Polizeiforschung
Band 2


Vom 8. bis 10. Juli 2004 war Frankfurt Konferenzort der sechsten Tagung „Empirische Polizeiforschung“. Die (Erfolgs)-Geschichte dieser Tagungsreihe wurde mit dem Thema „Innen- und Außensicht(en) der Polizei“ fortgesetzt, wozu sich rund 50 Teilnehmer aus Wissenschaft, Polizei und Politik eingefunden hatten. Erneut wurde deutlich, dass es einen großen Bedarf unter Wissenschaftlern und Polizeibeamten gibt, sich über polizeiwissenschaftliche Fragestellungen auszutauschen, die über die traditionelle und etablierte Kriminologie hinausgehen und die Organisation Polizei in den Mittelpunkt der Analyse stellen. mehr

 

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Gender Mainstreaming und Diversity Management in Polizeiorganisationen

Herausgeber:
Thomas Kubera

... die verschiedenen Geschlechtsperspektiven in der Vielfalt des soziokulturellen Geschlechts in alle Entscheidungsprozesse einbindet und die Chancengleichheit anstrebt. Im Rahmen des Diversity Management soll darüber hinaus die Vielfalt innerhalb einer Organisation auch über den Geschlechteransatz hinaus – z.B. in Bezug auf das Alter oder die Herkunft – genutzt bzw. berücksichtigt werden. Dieses Buch stellt die Grundzüge der beiden Strategien vor, schildert die Chronologie der Einbettung in die Polizeiorganisationen einiger Bundesländer und wirft einen Blick über die Grenzen in die Polizei der Niederlande und die dortige Praxis des „managing diversity“.  Es bietet darüber hinaus in weiteren Kapiteln einen Fundus an Erkenntnissen zu bestimmten Schwerpunktthemen wie die Implementierung von Gender Mainstreaming in die Aus- und Fortbildung, die Durchführung einer Gender-Analyse im Kontext mit dem Behördlichen Gesundheitsmanagement, der Analyse von Kommunikationsverhalten in der Polizei sowie die Betrachtung der Bedingungen, unter denen sich Frauen für Führungsfunktionen entscheiden.

Kapitelübersicht:

1 Ein persönliches Vorwort (Thomas Kubera)
2 Gender Mainstreaming und Diversity Management – Begriffsklärungen (Deike Stemberg)
2.1 Gender Mainstreaming (GM)
2.1.1 Was will Gender Mainstreaming?
2.1.2 Welche Bedeutung hat Gender Mainstreaming heute und für uns?
2.1.3 Kann Gender Mainstreaming auch in geschlechtshomogenen Gruppen zur Anwendung kommen?
2.2 Diversity Management – Managing Diversity
3 Die Implementierung von Gender Mainstreaming in die Polizei NRW (Deike Stemberg/Thomas Kubera)
3.1 Internationale Ebene
3.2 Nationale Ebene
3.3 Landesebene
3.4 Einführung in die Polizeiorganisation
4 Die Implementation von Gender Mainstreaming in der Ausbildung der Polizei NRW (Frank Schäfer)
4.1 Einleitung
4.2 Die polizeiliche Ausbildung
4.2.1 Der Diplom-Studiengang
4.2.2 Der Bachelor-Studiengang
4.3 Die Implementation von Gender Mainstreaming
4.3.1 Empfehlungen der AG Gender
4.3.2 Theoretische Ausbildung an der FHöV NRW
4.3.3 Fachpraktische Ausbildung im LAFP NRW und in den Ausbildungsbehörden
4.3.4 Befragung von Experten
4.3.5 Fazit zum Stand der Implementation
4.4 Die Bedeutung der Ausbildung im Allgemeine
4.4.1 Die Geschlechterverteilung in der polizeilichen Lehre
4.4.2 Statistische Angaben
4.4.3 Die Rolle der Frau in der Lehre
4.4.4 Befragung von Experten
4.4.5 Fazit zur Relevanz der Erkenntnisse
4.5 Gender Mainstreaming in der Ausbildung der Polizei Niedersachsen
4.6 Schlussbetrachtung und Handlungsempfehlungen
5 Der Umsetzungsstand in der Fortbildung der Polizei NRW (Andreas Schmitt)
5.1 Einleitung
5.2 Fortbildungslandschaft der Polizei NRW
5.3 Geschlechtergerechte Didaktik
5.3.1 Begriffsklärungen
5.3.2 Aktueller Forschungsstand
5.3.3 Dimensionen geschlechtergerechter Didaktik
5.3.4 Geschlechtergerechte bzw. geschlechtersensible Methoden
5.4 Untersuchung der Förderungsfortbildung
5.4.1 Was ist die Förderungsfortbildung?
5.4.2 Qualifizierung der Lehrenden
5.4.3 Untersuchungsmethode
5.4.4 Interviewleitfaden
5.4.5 Auswertung der geführten Interview
5.4.6 Fazit
6 Die Gender-Analyse am Beispiel des Gesundheitsmanagements (Bernd Röser)
6.1 Einleitung
6.2 Methodik
6.3 Gender Mainstreaming und betriebliches Gesundheitsmanagement
6.4 Der Gender-Mainstreaming-prozess
6.4.1 Stiegler
6.4.2 Doblhofer und Küng
6.4.3 6-Schritte-Prüfung1
6.4.4 Zwischenfazit zum Gender-Mainstreaming-Prozess
6.5 Genderanalyse
6.5.1 Analyse in der 6-Schritte-Prüfung
6.5.2 Gender based analysis
6.5.3 Gender-Matrix
6.5.4 3R-Methode
6.5.5 4R-Methode
6.5.6 Zwischenfazit zur Gender-Analyse
6.6 Gender-Daten
6.6.1 Relevanz von Gender-Daten
6.6.2 Definition
6.6.3 Erhebung von Gender-Daten
6.6.4 Zu erhebende Items
6.7 Schlussbetrachtung
7 Analyse polizeilichen Kommunikationsverhaltens unter Genderaspekten (Christa Lübbers)
7.1 Einleitung
7.1.1 Inhalt und Ziel
7.1.2 Methode und Untersuchungsfragestellung
7.1.3 Begriffsbestimmungen
7.2 Kommunikation
7.2.1 Unterschiedliche Kommunikationsmodelle
7.2.2 Geschlechtliche Kommunikation
7.3 Verifizierung gefühlter geschlechtsbedingter Kommunikationsunterschiede
7.3.1 Allgemeine Einflussfaktoren
7.3.2 Ergebnis einer Studie im englischsprachigen Raum
7.3.3 Neurobiologische Forschungsergebnisse
7.3.4 Darstellung der Experteninterviews
7.3.5 Synopse (Wissenschaft/Experteneinschätzung)
7.4 Bewertende Zusammenfassung
8 Frauen und polizeiliche Führungsfunktionen (Dagmar Breuker/Andrea Mersch-Schneider)
8.1 Einleitung
8.2 Fragebogenstudie am PP Mönchengladbach
8.3 Einflussfaktoren auf weibliche Karrieren
8.3.1 Kompetenz und Bildung
8.3.2 Männlich geprägte Unternehmenskulturen und Arbeitswelten
8.3.3 Erlebte Diskriminierung aufgrund des Geschlechts
8.3.4 Weitere Barrieren
8.4 Fazit und Ausblick
9 Befragungsinstrument zur Sachstandserhebung in Polizeibehörden (Detlev Boßbach)
9.1 Entwicklung eines Fragebogenentwurfs
9.2 Inhaltliche Gestaltung und Ergebnis des Vortests
9.3 Sonstige Hinweise der Testbehörden
9.4 Handlungsempfehlungen auf der Basis des Vortests
10 Umsetzungsstrategien in den Polizeien der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bremen (Colin Byron Nierenz)
10.1 Einleitung
10.1.1 Inhalt und Ziel
10.1.2 Methode und Untersuchungsfragestellung
10.2 Strategische Umsetzung in Rheinland-Pfalz
10.2.1 Beschluss und Bericht zur Umsetzung in der Landespolitik
10.2.2 Strategie des Ministeriums des Innern
10.2.3 Projekte und Umsetzung im Bereich der Polizei
10.3 Strategische Umsetzung in Sachsen
10.3.1 Beschluss des Landtages
10.3.2 Strategie des Bundeslandes Sachsen
10.3.3 Projekte im Bereich der Polizei
10.4 Strategische Umsetzung in Bremen
10.4.1 Beschluss des Senates der Stadt Bremen
10.4.2 Umsetzungen im Bundesland Bremen
10.4.3 Strategie und Projekte im Bereich der Polizei
10.5 Zusammenfassung
11 Gender Mainstreaming in der niederländischen Polizei – eine Strategie im Rahmen von Diversity Management (Benedikt Alberts)
11.1 Einleitung
11.2 Besonderheiten Niederlande
11.2.1 Was bedeutet Gender Mainstreaming in den Niederlanden?
11.2.2 Emanzipation = emancipatie?
11.2.3 Die niederländische Polizei
11.2.4 Feminismus in den Niederlanden
11.2.5 Frauen in der niederländischen Polizei
11.3 Der Implementierungsprozess
11.3.1 Politische Ebene
11.3.2 Implementierung in die Polizei
11.3.3 Maßnahmen zur Umsetzung
11.4 Fazit
12 Quellen- und Literaturverzeichnis
13 Informationen zu den Autorinnen und Autoren
13.1 Seminarleitung
13.2 Co-Autorin
13.3 Seminarteilnehmerschaft
Anlage 1: Interview-Leitfaden „Implementierung von Gender Mainstreaming in die Ausbildung der Polizei NRW“
Anlage 2: Interview-Leitfaden „Gesundheitsmanagement unter Genderaspekten“
Anlage 3: Musterfragebogen „Gesundheitsmanagement unter Genderaspekten“
Anlage 4: Interview-Leitfaden zur Analyse des Kommunikationsverhaltens unter Genderaspekten
Anlage 5: Auswertung der Interviews im Rahmen der Analyse des Kommunikationsverhaltens unter Genderaspekten
Anlage 6: Musterfragebogen zur Erhebung des Sachstandes der Implementierung von Gender Mainstreaming
Anlage 7: Kooperationsvereinbarungen Diversity bei der Polizei von 2008 - 2011 - Absprachen zwischen dem Minister und den Leitern der Polizeikorps (Übersetzung)

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Handbuch für Führung und Einsatz der Polizei
Kommentar zur PDV 100

Herausgeber: 
Klaus Neidhardt, Gründungspräsident der Deutschen Hochschule der Polizei, Münster

Das Standardwerk für Polizeibeamte in Praxis und Ausbildung enthält die maßgeblichen Erläuterungen zur PDV 100. Angesichts der erheblichen Veränderungen der neuen PDV 100 gegenüber der alten Fassung ist ein grundlegendes Studium von Text und Anlagen für polizeiliche Führungskräfte unabdingbar.

Autoren:
Ltd. Polizeidirektor Jürgen Funk, Deutsche Hochschule der Polizei, Münster
Polizeidirektor Thomas Kubera, Kreispolizeibehörde Gütersloh
Polizeidirektor Martin Mönnighoff, Deutsche Hochschule der Polizei, Münster
Kriminaldirektor Wolfgang Niewald, Deutsche Hochschule der Polizei, Münster
Ltd. Polizeidirektor Michael Temme, Polizeipräsidium Köln
Ltd. Polizeidirektor Gerd Thielmann, Deutsche Hochschule der Polizei, Münster

Loseblattwerk, etwa 2450 Seiten, einschl. 3 Ordnern
Bezug nur direkt über den Verlag gegen Vorlage der Dienstbescheinigung (Boorberg-Verlag).

Die PDV 100 enthält die Kapitel:

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Hans-Jörg Bücking & Thomas Kubera
“Eine digitale Streifenfahrt...“

Evaluation einer Videoüberwachung beim Polizeipräsidium Bielefeld

 

Fortsetzung

Verschiedene Befragungen von Bürgern des betreffenden Stadtbezirks, von Nutzern der Parkanlage, von gewerblichen Anrainern, von Angehörigen von Randgruppenszenen und von Experten der Polizei sowie des Ordnungsamtes geben Auskunft über das Sicherheitsgefühl und die Akzeptanz von Videoüberwachungsmaßnahmen. Die betreffenden Interviewbögen sind als Muster hinterlegt.
In einer Effizienzanalyse erfolgt abschließend eine Kosten-Nutzen-Berechnung des Videoschutzkonzeptes, das beim dortigen Polizeipräsidium in der Form einer „digitalen Streifenfahrt“ durchgeführt wird.
Im Ergebnis der Evaluationsstudie steht eine positive Bewertung des Bielefelder Projekts. Insbesondere Betäubungsmittelkriminalität und Eigentums- und Vermögensdelikte können offensichtlich nachhaltig beeinflusst werden. Eine Verdrängung in benachbarte Räume oder strukturell vergleichbare Räume im Verhältnis 1:1 war nicht nachweisbar. Die Resonanz in der Bevölkerung, insbesondere bei Anrainern und Nutzern ist ausgesprochen positiv und geeignet, das Sicherheitsgefühl zu stärken. Bedingt ist sogar eine Ausstrahlungswirkung auf sonstige Bereiche der Stadt nachzuweisen. Bei der in Bielefeld gewählten Betriebsart ist rein unter betriebswirtschaftlicher Betrachtung bereits frühzeitig eine Amortisation festzustellen.

1 Einleitung
1.1 Historische Entwicklung und Ausgangslage
1.2 Ausgangslage für die Untersuchung

2 Evaluationsdesign
2.1 Allgemein
2.2 Untersuchung des Kriminalitätslagebildes
2.3 Untersuchung von Kontrollräumen
2.4 Untersuchung von Verdrängungseffekten
2.5 Untersuchungen zum Sicherheitsgefühl und zur Akzeptanz des Videoschutzes
2.6 Effizienzanalyse
2.7 Befragungsinstrumente und Referenzdaten
2.8 Berücksichtigung kontextueller Bedingungen, insbesondere flankierender Maßnahmen
2.9 Bildung von Zeitabschnitten

3 Ergebnisse zur Untersuchung des Kriminalitätslagebildes
3.1 Betrachtung der Kriminalitätsentwicklung von 1999 — 2002 im Abgleich mit Kontrollräumen
3.2 Kriminalitätsentwicklung im Park im Detail auf der Basis von
3.3 Kriminalitätslagebild im Park im Detail auf der Basis der Vorgangsauswertung

4 Ergebnisse der Untersuchung von Verdrängungseffekten
4.1 Bewertung von Verdrängungseffekten auf der Basis von Daten der Vorgangsverwaltung
4.2 Bewertung von Verdrängungseffekten auf der Basis von Daten der Vorgangsauswertung
4.3 Untersuchung von personellen Verdrängungseffekten

5 Ergebnisse der Untersuchung des Sicherheitsgefühls, der Auswirkungen und Akzeptanz des Videoschutzes
5.1 Ergebnisse einer telefonischen Bürgerbefragung
5.2 Ergebnisse einer Befragung von Nutzern der Parkeinrichtung
5.3 Ergebnisse einer Befragung von gewerblichen Anrainern
5.4 Befragung von Experten der Polizei und des Ordnungsamtes

6 Ergebnisse der Effizienzanalyse
6.1 Ermittlung der Personalkosten
6.2 Investitions- und Betriebskosten der Videoüberwachungsanlage
6.3 Kosten-Nutzen-Vergleich nach dem Prinzip der Break-Even-Analyse
6.4 Fazit der Kosten-Nutzen-Berechnung

7 Fazit der Untersuchung

8 Abkürzungsverzeichnis

9 Quellen- und Literaturverzeichnis
10 Herkunftsnachweis Fotos, Diagramme und Karten

11 Verfasser und Titel der Teilprojektarbeiten

12 Abbildungsverzeichnis

13 Tabellenverzeichnis

14 Anlagenübersicht
14.1 Anlage 1: Fragebogen TNS/EMNID
14.2 Anlage 2: Fragebogen Szeneangehörige
14.3 Anlage 3: Fragebogen Nutzer und Betreiber von Einrichtungen im Ravensberger Park
14.4 Anlage 4: Fragebogen Gewerbliche Anrainer
14.5 Anlage 5: Fragebogen Experten Polizei/ Ordnungsamt
14.6 Anlage 6: Übersicht über die Befragungswerte zur Sicherheitseinschätzung verschiedener Bielefelder Örtlichkeiten von 1997 bis 2002

15 Informationen zu den Autoren

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Hans-Jörg Bücking
Polizeiliche Videoüberwachung öffentlicher Räume

Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung, Bd. 93

 

Fortsetzung

Speziell Großbritannien mit seinem exzessiven Einsatz von Videoüberwachungsanlagen lässt verlässliche Aussagen über Kriminalitätsreduktionen zu, die allerdings zum Teil recht ernüchternd ausfallen, insbesondere was Gewaltdelikte anbetrifft. Die Niederlande präsentieren teilweise positivere Resultate. Allerdings zeigt sich auch, dass es einer Reihe unterstützender Maßnahmen bedarf, um Videoüberwachungsmaßnahmen zum Erfolg zu verhelfen. Für Deutschland werden die rechtlichen Vorgaben und Regeln für die Videoüberwachung dargestellt. Die Legitimität der "Vorverlagerung der Sicherheitslinie" wird ebenso bejaht wie der Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung; er wird freilich als gerechtfertigt erachtet, sofern die sonstigen rechtsstaatlichen Anforderungen eingehalten werden.

Erste deutsche wissenschaftliche Erkenntnisse werden zunächst aus dem brandenburgischen Bernau vorgestellt. Sie bestätigen am Ende die Ergebnisse aus dem Ausland. Videoüberwachung erscheint als kein Allheilmittel zur Kriminalitätsbekämpfung, ihre Effekte bleiben durchaus bescheiden und wirken erfolgreich nur im Verbund mit weiteren - kontinuierlichen polizeilichen - Anstrengungen. Eine erste zusammenfassende Bestandsaufnahme über polizeiliche Videoüberwachungsmaßnahmen im öffentlichen Raum in Deutschland muss auf eine abschließende Evaluation letztlich verzichten, weil sich die Planungen und Durchführungen der Maßnahmen als überwiegend defizitär erwiesen haben. Die Auswertung einer konkreten Videoüberwachung in Bielefeld schließt den Band ab. Trotz des Problems relativ kleiner Deliktzahlen erweisen sich die Befunde als mit denen aus dem Ausland vergleichbar. Abgerundet wird dieser Bericht noch über eine - ansonsten nicht zu findende - Effizienzanalyse.

Autoren:
L. Hempel, Zwischen globalem Trend und nationaler Varianz. Videoüberwachung in Europa
D. Schröder, Videoüberwachung in Großbritannien und den USA
W. Krabbenborg, Voraussetzungen und Auswirkungen der Videoüberwachung in Europa und in den Niederlanden
D. Büllesfeld, Verfassungs- und polizeirechtliche Aspekte polizeilicher Videoüberwachung öffentlicher Räume in Deutschland 
M. Bornewasser / F. Schulz, Systematische Videoüberwachung am Beispiel einer Maßnahme in Brandenburg
S. Eifler / D. Brandt, Erfahrungen mit Videoüberwachung im Überblick
T. Kubera, Evaluation der Videoüberwachung in Bielefeld 

ISBN

 

978-3-428-12627-9 

 

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Hermann Groß & Peter Schmidt (Hg.)
Innen- und Außenansicht(en) der Polizei

Empirische Polizeiforschung VI

Fortsetzung

Die Institution Polizei schneidet bei Bevölkerungsumfragen zum „Vertrauen in Institutionen“ immer sehr gut ab und nimmt nach dem Bundesverfassungsgericht meist den zweiten Platz ein. Gleichzeitig gibt es den natio-nal und international stabilen Befund, dass Polizeibeamte glauben, Bürger brächten ihnen relativ wenig Vertrauen entgegen. Die öffentliche Wertschätzung verliert sich also auf ihrem Weg bis zum einzelnen Polizisten.
Ausgehend von dieser Kluft sollte deshalb die Selbstwahrnehmung der Polizei(beamten) mit deren Fremdwahrnehmung kombiniert werden. Wie sieht die Polizei sich selbst, wie möchte sie gesehen werden und wie wird sie von der Bevölkerung wahrgenommen? Dies waren die Leitfragen, die eine Bestandsaufnahme von Einstellungen, Bewertungen und Vorstellungen auf beiden Seiten ermöglichen sollten. Ergänzende Analysen galten den bewussten und unbewussten Selbstdarstellungen der Polizei, wobei die Kernfrage lautete: Wie möchte die Polizei, dass die Bevölkerung sie sieht und was macht sie dafür? Auch die Perzeption der Polizei von politischer Seite im Hinblick auf die „gewünschte Rolle oder Erscheinung von Polizei“ war eine Pespektive, die in den Gesamtrahmen der Tagung eingebaut wurde.

Inhalt:

I. INNENSICHTEN DER POLIZEI

Thomas Ohlemacher
Niedersachsens Polizei 2001, ihr wahrgenommenes Bevölkerungsvertrauen und ein überraschender Befund: Generationeneffekt, schwindende Subkultur oder „lachende Dritte“

Anja Mensching
Innenansichten der niedersächsischen Polizei – gelebte Hierarchien aus organisationskultureller Perspektive

Karl Mollenhauer
Konfliktmanagement bei der Polizei Berlin

II. GEGENSEITIGE WAHRNEHMUNGEN VON POLIZEI UND BEVÖLKERUNG

Thomas Grunau
Konstrukte von Bürgern und Polizeibeamten zur Qualität polizeilicher Arbeit

Thomas Schweer/Steffen Zdun
Gegenseitige Wahrnehmung von Polizei und Bevölkerung. Polizisten im Konflikt mit ethnischen Minderheiten und sozialen Randgruppen

Manfred Bornewasser
Sicherheitsempfinden und Polizeizufriedenheit der Bürger sowie Berufszufriedenheit und Sicherheitsempfinden der Polizeibeamten

III. MEDIENREPRÄSENTATION DER POLIZEI

Joachim Kersten
Mediale Polizeibilder

Christian Büttner
Polizeiliches Handeln im Bewusstsein der neuen Mediengeneration - eine explorative Studie

IV. AUßENSICHTEN DER POLIZEI

Carsten Dams
Erscheinungsbild der Polizei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Karlhans Liebl
„Vertrauen“ zur Polizei - Eine kritische Bestandsaufnahme und neue Untersuchungsergebnisse

Eckhard Schäfer
Die Polizistin aus der Sicht von Schülern der Sekundarstufe I in Baden-Württemberg

Thomas Kubera
Bürgerbefragung als Element eines Qualitätsmanagements in der Polizei


Rainer Hoffmann/Ulrich Goritzka
Der Polizei-Bürger-Dialog: Möglichkeiten und Grenzen mündlicher, schriftlicher und elektronischer Befragungen

V. DER POLITISCHE BLICK AUF POLIZEI UND POLIZEIFORSCHUNG

Norbert Nedela
Was erwartet die Polizei von der empirischen Polizeiforschung?

Wolfgang Speck
Selbstbild der Polizei: Die zunehmend abnehmende Motivation zur Berufsausübung unter Polizeibeschäftigten in Deutschland

Autorenverzeichnis

 

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